Craps

Craps-Spieltisch

Tischgröße: 2,40m x 1,20m
Platzbedarf: ca. 10 bis 11 m²
Tischform: rechteckig, abgerundete Ecken
Farbe: grün
Anschluss: wird nicht benötigt (keine Tischbeleuchtung)
Spieler: 15 Spieler + 1 Croupier


Ein Spieler, der sogenannte »Shooter«, setzt einen bestimmten Betrag, die anderen Spieler (»Faders«) setzen dagegen. Sind die Einsätze gemacht, so wirft der Shooter zwei Würfel. In Abhängigkeit der gewürfelten Augenzahlen ergeben sich folgende Szenarien:

  • Wirft der Shooter im ersten Wurf 7 oder 11 Punkte, so gewinnt er sofort (»Natural«)
  • Wirft der Shooter im ersten Wurf 2,3 oder 12 Punkte, so verliert er sofort (»Crap«)
  • Bei allen anderen Augenzahlen würfelt der Shooter ein zweites Mal (»Point-Wurf«)

Kommt es zum zweiten Wurf, so gelten folgende Regeln:

  • Wirft der Shooter dieselbe Augensumme wie im ersten Wurf, so gewinnt er. (»Natural«)
  • Wirft der Shooter 7 Punkte, so verliert er. (»Sieben – aus dem Spiel«)
  • Wirft er irgendeine andere Augensumme, so würfelt er ein weiteres Mal.

Gewinnt der Shooter, so darf er die Würfel behalten und mit gleichem Einsatz weiterspielen - allerdings ohne sich den Gewinn auszahlen zu lassen! Verliert der Shooter, weil er im ersten Wurf einen Crap geworfen hat, so darf er – wenn er möchte – ebenfalls die Würfel behalten. Der Shooter kann aber die Würfel auch an seinen rechten Nachbarn weitergeben. Verliert der Shooter durch den Wurf einer Sieben, so muss er die Würfel an seinen rechten Nachbarn weitergeben.

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Im Casinospiel wetten die Spieler nicht untereinander, sondern gegen die Spielbank. Jeder Spieler darf als Shooter solange würfeln, bis er einen Point-Wurf verliert. Der Shooter braucht aber nicht die Einsätze der anderen Spieler zu halten, er muss nicht einmal auf Pass (also Gewinn des Shooters) wetten, was allerdings die meisten Spieler tun.

  • »Pass«
    Der Spieler wettet, dass der Shooter gewinnt, also dass er entweder bei seinem ersten Wurf ein »Natural« (also eine 7 oder eine 11) würfelt oder einen Point (eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10) und diesen Point vor dem Wurf einer 7 erneut trifft. Der Spieler gewinnt den einfachen Einsatz!

  • »Don't pass«
    Die Wette auf »Don't pass« ist nicht exakt das Gegenstück zur Wette auf »Pass«. Die Wette auf »Don't pass« gewinnt mit Quote 1:1, wenn der Shooter im ersten Wurf einen 2er-Crap oder 3er-Crap wirft oder wenn der Shooter im ersten Wurf einen »Point« wirft und eine Sieben fällt, bevor der »Point« erneut geworfen wird.
    Die Wette ist unentschieden, d. h. sie gewinnt nicht, verliert aber auch nicht, wenn der Shooter im ersten Wurf einen 12er-Crap wirft. Die Wette verliert, wenn »Pass« gewinnt.

  • »Odds bets«
    Hat man eine Wette auf »Pass« getätigt und der Shooter muss ein zweites Mal würfeln, so darf man eine »Odds bet« auf folgende Punkte des zweiten Wurfs des Shooters abschließen:
    • Augensumme 4, Augensumme 10: Auszahlungsquote 2:1
    • Augensumme 5, Augensumme 9: Auszahlungsquote 3:2
    • Augensumme 6, Augensumme 8: Auszahlungsquote 6:5

    Beispiel: Ein Spieler setzt 10 Jetons auf »Pass«, der Shooter wirft bei seinem ersten Wurf den Point 9. Der Spieler darf nun zusätzliche 20 Jetons (doppelter Grundeinsatz) auf die 9 setzen. Wirft der Shooter eine 9 vor der verlustbringenden 7, so erhält der Spieler einen 1:1-Gewinn von 10 Jetons für seine Wette auf Pass und einen 3:2-Gewinn von 30 Jetons für seine Wette auf die 9, also insgesamt 40 Jetons. Seinen Einsatz von in Summe von 30 Jetons erhält er natürlich auch zurück!

  • »Odds on don't pass«
    Diese Wette verhält sich analog zur »Odds bet«, nur dass man statt auf »Pass« auf »Don't pass« gewettet hat!

Es gibt natürlich viele Variationen der einzelnen Regeln. Wir spielen natürlich die vereinfachte Variante, damit alle Gäste das Spiel auch schnell erlernen können und dem Spielspaß nichts mehr im Wege steht!

Quelle: Wikipedia

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