Baccara

Baccara-Spieltisch

Tischgröße: 2,00m x 1,20m
Platzbedarf: ca. 7 bis 8 m²
Tischform: oval, halb
Farbe: grün
Anschluss: 220V (4-flammige Tischbeleuchtung)
Spieler: 14 Spieler + 1 Croupier


Das Ziel beim Baccara ist es, bei der Abrechnung der Karten so nah wie möglich an den Wert 9 heran zu kommen. Dabei repräsentiert jede Karte einen bestimmten Punktwert:

  • Asse zählen 1 Punkt
  • Zehn, Bube, Dame, König zählen 0 Punkte
  • alle anderen Karten zählen den aufgedruckten Punktwert

Ergeben die Karten in Summe zehn oder mehr Punkte, so zählt nur die Einerstelle - d. h. hat ein Spieler eine Sieben und eine Fünf (= 12), so zählt dies zwei Punkte. Hat ein Spieler eine Sechs und eine Vier(= 10), so zählt dies null Punkte, man nennt das auch «Baccara».


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Der Spieler, der zur Rechten des Croupiers sitzt, wird Bankier im ersten Spiel und übergibt dem Croupier seinen Einsatz. Die übrigen Spieler setzen nun gegen den Bankier. Sind die Einsätze getätigt, so teilt der Bankier die Karten wie folgt verdeckt aus: Die erste erhält der Gegenspieler, der den höchsten Einsatz getätigt hat, er wird «Ponte» genannt, die zweite erhält der Bankier, die dritte Karte der Ponte, die vierte wieder der Bankier. Den Riten des Spiels entsprechend, legt der Bankier die Karten für den Ponte auf eine Palette, mit der der Croupier die Karten dem Ponte reicht.

Ziehungsregeln für den «Ponte»

Der Ponte sieht sich seine Karten an und zählt die Augen. Hat er mit seinen ersten beiden Karten

  • 0 bis 4 Punkte, so legt er seine beiden Karten verdeckt nebeneinander auf den Tisch und bittet mit den Worten «Carte, s'il vous plaît.» («Bitte eine weitere Karte») um eine weitere Karte.
  • 5 Punkte, so hat er die freie Wahl, eine Karte zu ziehen oder stehen zu bleiben.
  • 6 oder 7 Punkte, so legt er seine beiden Karten verdeckt übereinander auf den Tisch, sagt «Non, Monsieur» bzw. «Rest» und zeigt damit an, dass er keine weitere Karte ziehen möchte.
  • 8 oder 9 Punkte, so deckt er seine Karten auf – man nennt dies ein «Naturel» – und sagt «Huit» bzw. «Neuf» (zu deutsch: acht bzw. neun). Der Bankier deckt dann auch auf, in diesem Fall werden keine Drittkarten gezogen.

Ziehungsregeln für den «Bankier»

Hat der Ponte sich erklärt, so deckt der Bankier seine Karten auf (er hat sie zuvor noch nicht angesehen). Hat der Bankier 8 oder 9 Punkte, so wird eine vom Ponte gewünschte dritte Karte nicht mehr ausgegeben und gleich abgerechnet. Hat der Bankier jedoch 7 oder weniger Punkte, so gibt er die evtl. vom Ponte gewünschte Karte offen aus. Nun erklärt der Bankier, ob er ziehen will, oder nicht. Er spielt nach folgenden Ziehungsregeln («Tableau de tirage»). Hat der Bankhalter

  • 7 Punkte, so zieht er niemals eine dritte Karte
  • 6 Punkte, so zieht er nur dann eine dritte Karte, wenn er dem Ponte eine 6 oder eine 7 gibt.
  • 5 Punkte, so zieht er eine dritte Karte, wenn er dem Ponte eine 5, 6 oder 7 gibt, oder wenn der Ponte passt.
  • 4 Punkte, so zieht er keine Karte, wenn er dem Ponte eine 1, 8, 9, 10 oder eine Bildkarte gibt. In allen anderen Fällen bekommt er eine Karte.
  • 3 Punkte, so zieht er keine dritte Karte, wenn er dem Ponte eine 8 gibt, er hat freie Wahl bei Ausgabe einer 9. In allen anderen Fällen bekommt er eine Karte.
  • 0 bis 2 Punkte, so zieht er stets eine dritte Karte

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Sind beide Parteien bedient, wird abgerechnet.
Die Partei mit der höheren Punktezahl gewinnt, bei Gleichstand («en cartes») ist das Spiel ungültig und wird wiederholt. Alle Einsätz bleiben liegen, außen denen, die auf unentschieden gesetzt haben. Diese erhalten den einfachen Gewinn. Gewinnen die Pointeure, also alle, die gegen den Bankier gesetzt haben, so erhalten sie einen Gewinn in Höhe des Einsatzes. Gewinnt der Bankier, so darf er die Bank weiter behalten, und erhält den einfachen Gewinn. Verliert der Bankier, so muss er den Schlitten an seinen Nachbarn zur Rechten weiterschieben.


Anmerkung: Im CASINO mobilé wird eine leicht vereinfachte Variante gespielt, was die Ziehungsregeln betrifft. Der Croupier wird die Regeln während des Spiels auch sehr anschaulich erklären, so dass «Neulinge» auch schnell ins Spiel kommen.


Genauere Informationen zu den offiziellen Regeln finden Sie u.a. bei Wikipedia