Casino-Lexikon - G

Gagnante

auch "Sortante" genannt, französisch "die gewinnende Chance": Die gewinnende Chance wird nachgesetzt.

Gäste-Rateau (Roulette)

Das Gäste-Rateau steht für Sie als Setzhilfe im Französischen Roulette zur Verfügung. Es ist ca. 60 cm lang.

geben (Black Jack)

Beim Blackjack das Kommando des Spielers an den Bankhalter, eine weitere Karte zu geben.

Gegen die Bank

So die Bezeichnung für Spiele beim Roulette, bei denen gegen die Zahlenreihen oder die Farbe gesetzt wird, die bereits mehrfach gekommen ist. Wer also z. B. nach mehrfachem roten Feld auf Schwarz setzt, spielt so gegen die Bank.

Gelbe Felder

Entscheidung fällt mit Beendigung der Wurfserie. Müssen vor dem Ersten Wurf gesetzt werden.

Geldspielgeräte

Deutsche Bezeichnung für Slotmachines.

gerade Zahlen (Roulette)

Beim Roulette die geraden zahlen zwischen 2 und 36, die auf dem Tableau mit dem Begriff Pair (franz.) oder Even (engl.) bezeichnet werden.

Gesetz des Drittels (Zweidrittelgesetz)

Das Zweidrittelgesetz wird vor allem bei den Pleinzahlen deutlich. Es sagt aus, dass innerhalb von 36 Würfen (1 Rotation) ca. 12 Zahlen gar nicht und ca. 24 Zahlen einmal oder mehrmals erscheinen (die genauen Werte sind: 13,42 Zahlen erscheinen nicht und 23, 58 Zahlen erscheinen ein- oder mehrmals). Da nur rund zwei Drittel aller Zahlen in einer Rotation erscheinen und die mathematische Durchschnittsverteilung bilden, ist vom "Zweidrittelgesetz" die Rede. Bei den höheren Chancen macht sich das Zweidrittelgesetz ebenfalls bemerkbar und sogar bei den Einfachen Chancen kann man es mit Hilfe von Figuren transparent machen.

Gesetz der großen Zahl

Die Statistik basiert zum großen Teil auf dem "Gesetz der Grossen Zahl": Wenn die Anzahl der untersuchten Einzelfälle gross genug ist, verschwinden die zufälligen Abweichungen und die typischen Zahlenverhältnisse kommen zum Vorschein. Beim Roulette bedeutet diese Erscheinung, dass sich nach einer genügend grossen Anzahl von geworfenen Coups z. B. Schwarz und Rot ausgleichen, obwohl es auf dem Weg zu diesem Ausgleich mehr oder minder heftige Abweichungen in beide Richtungen gegeben hat. Leider kann das "Gesetz der Grossen Zahl" nicht für eine erfolgversprechende Roulettesystematik verwendet werden, weil einmal die Zeiträume, in denen sich der Ausgleich einstellt, viel zu gross sind und zum anderen - und das ist der Hauptgrund - die Zero unerbittlich ihren Tribut fordert.

Gesetz der Serie

"Das Gesetz der Serie", das sich am deutlichsten auf den Einfachen Chancen manifestiert, besagt, dass 50 % aller Coups Einzelcoups und 50 % aller Coups Seriencoups sind. Die Seriencoups bestehen zu 25 % aus Zweierserien und zu 25 % aus höheren Serien . Diese Verteilung stellt sich so dar: Einercoups 50,000 % Zweierserien 25,000 % Dreierserien 12,500 % Viererserien 6,250 % Fünferserien 3,125 % Sechserserien 1,560 % Höhere Serien 1,560 % Bei 128 Erscheinungen ergibt sich folgende Verteilung: Einercoups 46 Zweierserien 32 Dreierserien 16 Viererserien 8 Fünferserien 4 Sechserserien 2 Höhere Serien 2

Gesetz der Unendlichkeit der Permanenz

Unabhängig davon, ob eine Permanenz aus aufeinanderfolgenden Coups von einem Tisch besteht, oder aus Coups von verschiedenen Tischen, oder von Coups, die an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten notiert worden sind, gehorcht jede Permanenz denselben mathematischen und wahrscheinlichkeitstheoretischen Gesetzen.

Gewinnchancen

Von allen Glücksspielen bietet das Roulette die höchsten Gewinnchancen. Im Gegensatz zum Lotto beispielsweise, wo nur 50 % der Einsätze den Gewinnern zugute kommen, sind das beim Roulette auf den Einfachen Chancen 98,65 % und bei den Mehrfachen Chancen 97,3 %.

Gewinnprogression

Eine Gewinnprogression steigert, wie der Name schon sagt, die Einsätze nach Gewinnen. Die einfachste Art ist das Paroli, wobei Einsatz und Gewinn ein Mal oder mehrere Male liegen bleiben. So bringt ein einfaches Paroli drei Stücke Gewinn (Auszahlung vier Stücke minus ein Stück Einsatz); ein zweifaches Paroli sieben Stücke Gewinn (Auszahlung acht Stücke minus ein Stück Einsatz); ein dreifaches Paroli 15 Stücke Gewinn (Auszahlung 16 Stücke minus 1 Stück Einsatz) usw. Zwei der bekanntesten Gewinnprogressionen sind die Guetting- Progression und die Unverlierbare Progression von Fritz Werntgen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Varianten, Steigerung der Einsätze im Gewinn vorzunehmen. Eine Gewinnprogression sollte jedoch immer an den Kurvenverlauf der verwendeten Strategie angepasst werden.

Glücksspiel

Alle Spiele (mit Kugeln, Würfeln, Karten usw.), bei denen die Entscheidung über den Fortgang oder den endgültigen Ausgang ausschließlich vom Zufall abhängig ist, sind Glücksspiele. Von den in Casinos angebotenen Spielen zählen in erster Linie Roulette, aber auch Baccarat, Poker (ein amerikanisches Würfelspiel), Automaten usw. dazu, während Poker und Black Jack nach vorherrschender Ansicht auch den Geschicklichkeitsspielen zuzurechnen sind.

Große Serie

Beim Roulette eine Variante, bei der die Zahlen 0-2-3 sowie 25-26-28-29 mit je zwei Einsätzen und die Zahlen 4-7, 12-15, 18-21, 19-22 und 32-35 mit je einem Einsatz abgedeckt werden. Insgesamt sind hierbei 9 Einsätze nötig.